Partner der EOA-entweder oder alles-
Erfolgsstory

Medizin und Messsysteme von der Idee bis zum fertigen Produkt

 

 

 

Junge Firma bündelt Entwicklungs-Know-how von Hightech-Unternehmen  

 

Im Auftrag von Automobilherstellern entwickeln und produzieren Dienstleister schon seit langem einzelne Komponenten, vollständige Systeme oder sogar komplette Kraftfahrzeuge. Ähnliches stellt die neugegründete EOA GmbH jetzt für die Medizintechnikbranche bereit. An der Firma beteiligen sich fünf hochspezialisierte Unternehmen aus Baden-Württemberg, die das gesamte Spektrum von der Ideenfindung über die Entwicklung bis hin zur Zulassung, Markteinführung und Serienproduktion abdecken. In den Entwicklungsintegrator EOA hat auch die Steinbeis-Beteiligungsgesellschaft investiert.  

 

In den letzten zehn Jahren haben in der Medizintechnik viele Global Player Geschäftsprozesse ausgelagert, um sich auf ihr Kerngeschäft in der eigenen Entwicklung oder im Marktzugang zu konzentrieren. Im Ergebnis verfügen diese Unternehmen über weniger Ressourcen für die Entwicklung von Produkten im eigenen Haus. Gleichzeitig müssen sie heute ihre zahlreichen Lieferanten mit großem Aufwand teilweise über den gesamten Globus hinweg steuern. 
Diesen Unternehmen bietet Jürgen Haeberle, einer von drei Geschäftsführern bei EOA, alle Dienstleistungen rund um die Entwicklung aus einer Hand an: „Abhängig von Ressourcen, Know-how und Wünschen unserer Kunden übernehmen wir den gesamten Prozess von der Idee zum fertigen Produkt und bis zur Markteinführung oder auch nur bestimmte Teilschritte davon.“
Kleine und mittelständische Unternehmen aus der Medizintechnik können auf solche Leistungen setzen, um ein optimales Time-to-Market zu realisieren oder um spezielle Expertisen zu erhalten. Denn in den mechatronischen Produkten wirken komplexe mechanische, elektronische und informationstechnische Elemente und Module zusammen. Dazu kommt noch ein Gehäuse, das in Design und Form die Anwender anspricht. Startups, die bisher nur unter Laborbedingungen entwickelt haben, bekommen damit einen Partner für die Praxis.
Zusammen mit Joachim Hiller hat Haeberle – beide Ingenieure für Medizintechnik – die Gründung vorangetrieben. Doch noch bevor EOA konkrete Formen annahm, haben sie in ihren jeweiligen Unternehmen gemeinsam mit Partnerfirmen etliche medizintechnische Produkte im Auftrag entwickelt und auf den Markt gebracht.

 

Auch bei der Entwicklung von Geräten für chirurgische Schonverfahren wie Wasserstrahl-Chirurgie oder für die Ultraschalldiagnostik hat sich der interdisziplinäre Entwicklungsansatz bewährt. Das Geschäftsmodell war somit schon vor dem eigentlichen Start der neuen GmbH erfolgreich. „Wir entwickeln Medizin und Messsysteme jetzt aber nicht mehr in loser Form von Partnerbeziehungen, sondern als fester Verbund von Unternehmen, die zueinander passen und sich ergänzen“, betont Hiller. 

 

Bei der Umsetzung der Entwicklungsaufträge setzt EOA auf standardisierte Nachvollziehbarkeit und Qualität und auf internationale medizintechnische Standards. Nach der Produktspezifikation, welche die Vorstellungen der Kunden berücksichtigt, aber auch weiter modelliert, erstellt der Entwicklungsintegrator ein verbindliches Lastenheft, das den Know-how-Beitrag der Kunden berücksichtigt. Das Projektmanagement und das Controlling überwachen während der gesamten Entwicklungsphasen Zeitpläne, Meilensteine und Kosten.  

 

Das Konzept und die Machbarkeit erarbeiten alle fünf beteiligten Unternehmen. Nach Freigabe durch den Auftraggeber gestaltet die TRICON Design AG aus Kirchentellinsfurt das Industrial Design. Erst wenn dieses die Anforderungen erfüllt, entwickelt bebro electronic aus Frickenhausen die Elektronik, DMTpe aus Holzgerlingen die Mechanik und TZM aus Göppingen die Software. Da EOA im Vorfeld detailliert spezifiziert, arbeiten diese in Medizintechnik versierten Unternehmen parallel. Die anschließend notwendige Systemintegration erfolgt wiederum erst nach Kundenfreigabe. Die darauf folgende Zulassung, Markteinführung und Industrialisierung koordiniert Biomedical Engineering mit Unterstützung der anderen vier Partner. 

Hinter dieser verbindlichen, aber auch sehr flexiblen Unternehmensstruktur steckt eine Entwicklungsmannschaft von rund 120 Mitarbeitern, in der Produktion sogar von etwa 700 Mitarbeitern. Die fünf beteiligten Unternehmen wirtschaften jedoch nach wie vor jedes für sich eigenständig. Sobald aber an einem Auftrag mindestens zwei Partner arbeiten, übernimmt EOA nach der Devise ENTWEDER ODER ALLES das Projekt.

Kontakt:

Jürgen Haeberle,
Joachim Hiller

EOA GmbH

Gottlieb-Binder-Straße 3

D-71088 Holzgerlingen

Juergen.Haeberle(at)dmtpe.com

Joachim.Hiller(at)eoagmbh.de








 

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